Herzmeditation 2: Aktivierung des Sternenportals

Hier ist jetzt die Fortsetzung vom letzten Post … wie es mit der Herzmeditation weiterging.  Es ist die direkte Abschrift der Audio-Aufnahme, ich hoffe ihr stört euch nicht an der „gesprochenen“ Sprache. Es war teilweise nicht so einfach, den genauen Ablauf zu rekonstruieren … wie bei einem Traum, der nach dem Aufwachen schnell verfliegt.

Viel Spaß beim Lesen! 🙂

31. Dezember 2019, 15:54 Uhr

Ich hab gerade eine Meditation gemacht, oder ich bin noch dabei, aber ich wollte schon mal das Bisherige festhalten, weil es sonst ein bißchen viel wird mit den Details, wenn man erst hinterher sich erinnern muß.

Und zwar bin ich – weil ja Sandra Walter sagt, wie wichtig die  Herzkohärenz ist -, bin ich da noch mal in meinen Herzraum gegangen, so wie er aussah, als wir die Meditation bei Celia gemacht haben, mit den vier Herzkammern und dem goldenen Thron in der Mitte und so. Und als ich zuletzt nachgesehen hatte, war es so, daß mein Göttlich-Männliches (der Typ aus dem Studierzimmer) da auch  mit mir auf dem goldenen Thron saß, so auf der Armlehne. (lacht) Und dann dachte ich heute, das muß doch höllisch unbequem sein, wenn man immer auf der Armlehne sitzen muß! (lacht) Und da habe ich ein Bänkchen draus gemacht, einen Loveseat oder so.

Verbindung mit dem Göttlich-Männlichen

Und dann kam es aber so – das habe nicht ich gemacht, sondern es kam so –, daß wir jeder einen Stuhl hatten und einander gegenüber gesessen haben, also mit dem Gesicht zueinander. Und in der Mitte war ein kleiner Springbrunnen. Und in dem Springbrunnen war scheinbar irgendwie auch noch ein Fisch drin. Das kam einfach von allein. Also Wasser schien irgendwie wichtig zu sein.

Und dann sollten wir erstmal einen Blickkontakt aufnehmen. Das haben wir dann  gemacht,  und dann kamen … beim Springbrunnen ist ja immer so ein bißchen Wasserdunst, so kleine Partikel, die drumherum schweben. Und da kamen so kleine Partikel von Gold rein, als wir den Blickkontakt gemacht haben. Goldene Glitzerteilchen.

Und dann sollten wir (überlegt) – genau, dann sollten wir einen Ton machen. Da habe ich gesagt: „Wie machen wir denn das? Ich hab nur eine Stimme.“ (lacht). Und dann hab ich Obertöne gesungen, und er hat quasi dazu so geistig – in meinem Geist konnte ich’s hören – die tiefere Oktave dazu gesungen.

Und ich weiß nicht mehr, was dann genau passiert ist, aber ich glaube, dann sollten wir von Herz zu Herz verbinden. Oder? Nee. Ich weiß gar nicht. Siehst du, es geht schon weg, die Reihenfolge. Gut, daß ich’s aufnehme.

Ich glaube, wir haben erst den Ton gesungen, und dann kam in dem Springbrunnen, in der Fontäne ein großes rotes Herz. Und da drum war quasi sowas wie eine rote Aura, so ein Oval, ovale Umrisse zu erkennen. Also es war kein ganz komplettes Oval, sondern nur so, wie wenn es in Klammern stehen würde.

Die Paradiesschlange und die Herzversiegelung

Dann haben wir noch einen Ton gesungen. Und dann kam etwas, was aussah wie ein Äskulapstab, an dem die Schlange so hochkriecht.. Dann wurde mir aber gesagt, das sei kein Äskulapstab, sondern die Paradiesschlange, die am Baum sich hochwindet. Und es ging darum, daß durch diese Story von dem Sündenfall und der Ursünde, weil das so viele Leute geglaubt haben, daß dadurch das Herz versiegelt wurde mit einer Membran. Das konnte dann nicht mehr so richtig offen sein oder war nicht mehr zugänglich oder so. Also es war auf jeden Fall versiegelt. Und es ging jetzt irgendwie darum, diese Versiegelung aufzuheben.

Und dann sollten wir eine Herz-zu-Herz-Verbindung machen. Das haben wir dann gemacht. Wir saßen ja einander gegenüber, dann haben wir erst den Augenkontakt gemacht, also einfach verbunden von ihm zu mir, von mir zu ihm, und dann den Ton, und dann das Herz verbunden. Und dann kam als letztes, was ich gesehen habe, auf das Herz quasi sowas wie eine goldene Banderole. Manchmal sieht man ja so Zeichnungen von einem Herz, wo eine Banderole drauf ist mit so Schrift, wo dann „Love” oder sowas draufsteht. Und da stand auch was drauf, aber das konnte ich nicht lesen. Die Banderole war golden, und die Schrift war schwarz. Und es kann sein, daß es einfach Light Language war. Also keine Sprache, die ich irgendwie lesen kann.

Und das war das, was als letztes passiert ist, bevor ich beschloß, den Recorder anzumachen. Und jetzt müssen wir mal gucken, wie es weitergeht, ja.

Der Ursprüngliche Herzraum

Wie war denn das noch mal? Ich glaube, dann haben wir erst die Herzverbindung gemacht, nachdem die Banderole kam. Ja, wie gesagt, die Reihenfolge ist schon nicht mehr ganz klar. Aber auf jeden Fall hat es sich auf das hin, was wir dann gemacht haben, in einen großen Raum ausgeweitet. Also wir waren ja auch schon vorher in einem Herzraum, aber es war dann ein viel weiterer Raum, also im Grunde ein dimensionaler Raum, denn der Raum, in dem wir dann drin waren, war viel zu groß, als daß er noch irgendwie in den Körper paßt.

Es war ja sowieso … ja, es ist schwer zu erklären. Denn wir saßen ja schon drin. Also du kannst ja nicht in dir selber normalerweise sitzen. Also es war ja sowieso schon größer als der Körper. Aber das war halt eben noch mal VIEL größer – wie eine große Kuppel oder sowas. Genau. Das war dann quasi so ein durchsichtiger Raum. Und das war das – ah, jetzt höre ich! – das war das, was der Herzraum ursprünglich war, bevor die Versiegelung stattfand, und dann hat es sich quasi in diese vier Kammern aufgeteilt, weil eben die Spaltung war. Ja – weil eben diese Dualität dann gekommen ist. Und der eigentliche Herzraum war dann versiegelt.

Haben wir das jetzt geöffnet? Oder kommt da noch mehr? (Pause) Ich guck noch mal, was ich sehen kann. Jetzt sollen wir nochmal singen. Okay. Und zwar einen Ton, der dann diese ganze Kuppel quasi ausfüllt. (Es kommen tiefe Töne wie von tibetischen Mönchen mit Obertönen, gefolgt von Light Language.)

Es ist wichtig, seine eigenen Meditationen zu machen

Und jetzt fällt mir auch wieder ein, was ich eigentlich am Anfang machen wollte. Das hatte ich schon wieder vergessen gehabt. Weil ganz viele Leute und auch Sandra Walter sagen, daß das Herz ein Stargate ist, ein Sternentor, ein Portal. Christine Day sagt das auch. Und da wollte ich halt mal dieses Portal dann öffnen. Und das ist mir jetzt erst wieder eingefallen, daß das eigentlich (lacht) meine Absicht war.

Und es scheint wirklich so zu sein – ich weiß nicht genau –, wie wenn man das auf seine eigene Art machen muß. Also wenn ich das so mache, wie Christine Day das beschreibt, dann passiert irgendwie nicht viel, weil das ihre Art ist, das wahrzunehmen oder zu beschreiben, was da ist. Aber ich muß meine eigenen Bilder sehen und meine eigenen Wahrnehmungen herausrufen, damit diese Aktivierung stattfinden kann.

Und zwar, wie ich höre, weil das der Wechsel ist von sich auf etwas Äußerliches konzentrieren oder auf etwas, was jemand dir erzählt hat. Denn die Trennung vom Selbst, die bewirkt ja, daß man dann nach außen guckt, um Anweisungen, Weisheit, Informationen (lacht) und alles mögliche halt zu bekommen. Du gehst halt dann zum Lehrer, der erzählt dir das, dann machst du, was er gesagt hat – aber du gehst nicht zu dir. Und die Rückkehr zu dir selbst bedeutet, daß du deine Informationen aus dir ziehst und nicht von irgendwem anders bekommst. Obwohl, ich muß sagen, Celias Meditation, die hat das ja alles in Gang gesetzt. Da fing das an zu passieren. Aber auch nicht da, wo wir das mit ihr gemacht haben, sondern wo ich gesagt hab, ich mach die Meditation jetzt noch mal allein. Da kam dann alles.

Das heißt also, die eigenen Bilder, die sind wichtig. Wenn sie jetzt z.B. sagt: „Du siehst da Jesus und Maria Magdalena kommen“ und ich die aber nicht sehe, weil bei mir irgendwas anderes ist, was wichtig ist, dann muß ich meine Meditation damit machen. Aber das Grundgerüst von der Meditation, das war gut! Und ich bin ja dann auch gegangen und hab mein eigenes Göttlich-Weibliches und Männliches besucht. Und so ist das ja überhaupt alles in Gang gekommen. Also ich denke, Anstöße von außen können schon helfen, daß man das Innere entdeckt. Aber du mußt dann wirklich deine eigene Meditation machen, um damit weiterzukommen. Sonst hilft es nicht.

Und gerade das Portal – genau, das Portal – Christine Day macht das zwar so, daß sie sagt: „Sing den Heiligen Klang IIIII, dann wird das Portal auf deine Stimmfrequenz reagieren.” Also du bringst etwas von dir selber mit hinein, worauf es dann reagiert. Aber viel besser ist es eigentlich, wenn du selber rausfindest, was du dort machen mußt. Ja. So habe ich es jetzt hier mehr oder weniger bekommen.

Okay. Gucken wir mal weiter. Jetzt muß ich erst wieder reinkommen.

Das goldene Licht und die Riesenfontäne

Jetzt ist der Raum von einem goldenen Licht erfüllt, dieser Kuppelraum. Wir können das aber noch – also da geht noch was. Wir können es noch intensivieren. Also das ist der Anfang. Okay. Und wenn wir jetzt noch ein paar mehr Töne singen, dann wird es so richtig aufleuchten. (singt Obertöne, dann einen hohen Dauerton, dann wieder Obertöne, etwas tiefer, dann kommt Light Language durch)

So, jetzt ist die Fontäne angewachsen und hat jetzt quasi – ich weiß nicht, wie das gekommen ist, aber sie ist quasi über die Kuppel hinausgegangen, und das Wasser läuft jetzt oben drüber. (singt mehr Obertöne) So, jetzt fühle ich Sachen in meinem Körper direkt – in meinem Hals und oberen Rücken. Und vorhin, als wir die Herzverbindung gemacht haben und dieses Herz in der Fontäne erschien, da habe ich auch mein Herz gefühlt, wie es puckerte. (klopft einen Rhythmus auf die Tischplatte und singt ein rhythmisches Lied in Light Language, dann folgt kurz gesprochene Sprache)

Was ist jetzt eigentlich aus dem Herz und dem Baumstamm mit der Schlange geworden, was da in der Fontäne war? Hat sich das aufgelöst? Ich konnte es dann irgendwie nicht mehr sehen, ja. Aber vielleicht auch nur deshalb, weil ich da mit der Aufnahme beschäftigt war.

Jetzt fühle ich was in meinem Hinterkopf. (Eine sehr sanfte, liebevolle Stimme meldet sich auf Ashkani und singt ein Lied in sehr hohen Tönen) Also jetzt ist es so ein rotgoldener Schein geworden, schön warm. Mmmm, das gefällt mir. 🙂

Und jetzt ist es, wie wenn neben dem Wasser auch noch so ein Feuerchen ist. Sollen wir alle Elemente herbeirufen (lacht), oder was passiert hier? Und ich fühle da so am Haaransatz, und in den Ohren habe ich auch so ein Gefühl, aber das könnte von den Kopfhörern kommen. Ja, und überhaupt die ganze Stirn vibriert. Und der Baum ist auch gekommen. Das ist dann wohl das Erdelement. (sucht das Göttlich-Männliche) Aber wo bist du denn jetzt hier eigentlich? Ich sehe dich gar nicht mehr. (er lacht) Also der Baum ist gekommen, dann bräuchten wir ja nur noch die Luft, oder? Luft und Äther. Naja, Äther. Plasma! (lacht) Sandra erzählt immer so viel vom Plasma. Aber Plasma, sagt sie, ist quasi die höhere Oktave von Wasser. Und das Wasserelement haben wir ja schon hier. Also Plasma hat nichts mit Äther zu tun.

Einfache Meditationen sind die besten

Wenn nichts weiter mehr kommt, dann können wir es auch hierbei erst mal belassen und später wieder hingehen und weitermachen. Aber auf jeden Fall finde ich das hier, muß ich sagen, mir mehr gemäß als irgendwie eine Ayahuasca-Zeremonie. (er lacht) Ja, weil Tamra hat erzählt, in der Ayahuasca-Zeremonie war ihr Herz erst ganz leer, und zwei wütende Hunde waren davor, die aufgepaßt haben, daß keiner zu nahe kommt. Und hinterher hatte sie das ganze Weltall quasi drin, alle Lebewesen. Und dafür mußte sie aber 12 Stunden lang in der Sitzung Ho’oponopono machen und immer sagen: Ich liebe dich, bitte verzeih mir, es tut mir leid, und Danke. 12 Stunden lang. Ich hab das Gefühl, es kann einfacher sein (lacht)

Vorläufer Abschluß und Integration

Stellen wir einfach mal die klassische Frage: Muß hier noch irgendwas passieren, oder war es das jetzt erstmal? Beziehungsweise was muß passieren, damit dieses Sternentor sich öffnet? Oder ist es das jetzt schon? (Pause) Ich hab ja das Gefühl, da müßte noch das vierte Element mindestens kommen. Wir haben Wasser, Feuer und einen Baum, da könnte Luft kommen. Aber Luft ist ja eigentlich auch schon drin, oder? Oder ein Symbol, das Luft verkörpert. (Pause) Es scheint, als ob das jetzt erst mal reicht. Der Schluß war es noch nicht. Aber es reicht erst mal. Irgendwas sagt: Okay – so, das muß jetzt integriert werden. – Okay, dann beende ich die Aufnahme an dieser Stelle. Ich weiß gar nicht – geht man dann einfach raus aus dem Raum? Ja, vermutlich.

Ein Teil von dir ist jetzt immer da drin. Das, was du rausnimmst, ist deine bewußte Aufmerksamkeit, die du dann anderen Dingen zuwendest, ja. Aber ein Teil von dir ist immer jetzt in diesem Raum anwesend, und das ist, was der Unterschied ist.

Ah! Aber wir können es doch nicht bei drei Elementen belassen! Das ist doch unvollständig.

(lacht herzlich) Glaub mir, das ist in Ordnung so.

Echt?

Ja. Das wirst du noch sehen.

“I hope so”, sagte der Engländer. Na gut, dann lasse ich es jetzt erst mal dabei und wende meine Aufmerksamkeit anderen Dingen zu. (lacht) Bis später!

Text © Zarah Zyankali 2019,  Foto © Zarah Zyankali 2016. Bitte diesen Text nur verlinken, nicht irgendwo reinkopieren. Danke.

Herzmeditation 1: Initiation mit dem Göttlich-Weiblichen

19.12.2019

Die folgende Geschichte ist das erste von mehreren Abenteuern, die ich vor kurzem beim Meditieren mit meinem Herzzentrum erlebt habe. Wir hatten bei Celia Fenn eine Meditation gemacht, bei der man durch einen Wald  ging und auf eine Lichtung kam, auf der ein kristalliner Herztempel stand. In der Mitte des Tempels war ein goldener Thron, und drumherum befanden sich vier Herzkammern – eine für die Erde, eine für den Himmel, eine für das Göttlich-Weibliche und eine für das Göttlich-Männliche. Man sollte nacheinander in alle vier Kammern gehen und erleben, was darin war, dann sollte man sich auf den goldenen Thron setzen und alles miteinander verbinden.

Da die Meditation beim erstenmal für mich nicht so richtig geklappt hatte, beschloß ich, sie später einfach in Ruhe für mich noch einmal zu machen. Die Kammern für die Erde und den Himmel waren recht einfach. Ich sah in der Erdkammer wunderschöne Landschaften und die ganze Schönheit der Erde, in der Himmelskammer sah ich den Sternenhimmel.

Das Göttlich-Weibliche in Tausend Gestalten

Als ich dann aber in die Kammer für das Göttlich-Weibliche kam, da war alles in Rosa und Gold, und eine engelhafte Präsenz schwebte zu mir heran und sagte: „Ich bin das Göttlich-Weibliche.“ Das schien so meine Satire auf das typische weibliche Klischee zu sein. 😉 Also versuchte ich es noch einmal, und dieses Mal erschien eine Frau in schwarzem Leder mit Nieten und Ketten behängt und sagte: „Ich bin Kali, und ich bin das Göttlich-Weibliche.“

Doch dann hörte ich eine Stimme sagen: „Nein.“

Ich sagte : „Wie –  nein?“

Sie meinte: „Das ist nur ein Aspekt des Göttlich-Weiblichen.“

Ich fragte: „Kann man alle Aspekte kriegen, oder ist das zuviel?“ Daraufhin erschien eine Riesengestalt, die anfing zu flimmern und ständig das Aussehen wechselte. Wie bei so einem GIF-Bild mit einer Orakelkarte oder einem Satz, der ständig wechselt, und wenn man dann draufklickt, bleibt es stehen, und das ist dann das Ergebnis. So war das.

DiE Afrikanische Schamanin

Also beschloß ich, draufzutippen und zu sehen, was herauskommen würde. Und dann war es eine afrikanische Kriegerin, deren Haare oben so abstanden, sie trug einen Bastrock und einen Speer. Und der Raum veränderte sich und war dann so eine afrikanische Hütte. Und sie hatte diese Trommel – sie war scheinbar eine Schamanin dort oder so – und Masken und Tierschädel an den Wänden. Es war eine runde Hütte ohne Fenster und mit Lehmfußboden, und vorne war die Tür,.

Dann tanzte sie da und sagte zu mir: „Los! Mach mit! Tanz!“ Und dann haben wir da zusammen ziemlich wild getanzt. Am Anfang war ich eine schwarze Frau mit unglaublich langen Hängebrüsten. Das hat sich dann immer wieder verändert zwischendurch, als wir anfingen zu tanzen. Es war ein sehr merkwürdiges Gefühl, oben ohne zu tanzen, und die Brüste hingen so runter.

Draußen vor der Tür waren die Männer, die auf Djembes trommelten. Ich fragte sie: „Sollen die nicht reinkommen zum Trommeln?“ Darauf sagte sie: „Nein, die können hier nicht rein.“ Ich fragte sie: „Warum nicht?“ Da meinte eine von meinen Guides aus dem Off in ihrem typischen Gouvernantenton: „Weil das eine Frauenhütte ist.“ Ah so. Das ergab dann natürlich Sinn. 😉

Dann fragte ich, was für eine Art Hütte es denn sei – eine Menstruationshütte? Sie sagte: „Nein, es ist für alle Lebensphasen – bevor man anfängt zu bluten, wenn man blutet, und auch wenn man aufgehört hat zu bluten.“

Der Geistertanz

Wir tanzten eine Weile, und dann meinte sie: „So, und jetzt machen wir den Geistertanz.“ Auf einmal trug sie eine Maske aus weißen, blauen und roten Bastfäden und gab mir auch eine, und dann haben wir den Geistertanz gemacht. Erst dachte ich, es würden dann Geister in den Raum kommen – es waren wohl die Geister der Ahnen -, aber sie kamen durch einen durch und benutzten den Körper, um sich durch einen auszudrücken. Irgendwann konnte ich nicht mehr und mußte mich hinlegen. Es war dann auch irgendwie so erotisch. Dann war es nicht mehr so, als ob ich in den Körper bin und es selbst erlebe, sondern ich sah mich selber wie von außen, wie ich mich da auf dem Boden wälzte und schrie.

Und dann kam sie und hat unten irgendetwas Lebendiges in mich reingetan, das so wie schlangenartig, aber flach war, und das hat sich dann in mich reingekräuselt. Ich wußte nicht, was es war, was sie mir da verabreichte, ob das irgendein Parasit oder dergleichen war. Und dann rumorte es da in mir drin. Dann mußte ich auch noch mal aufstehen, und ganz viele Frauen sind auch noch gekommen und haben mich festgehalten, weil ich sonst gleich wieder umgekippt wäre. Die eine meinte: „Stützt sie! Sie fällt gleich!“ Und dann mußte ich mich aber doch wieder hinlegen.

Schließlich kam dieses Ding, das sie reingetan hatte, aus mir rausgekrabbelt und hatte so ein schwarzes Vieh im Mund, so eine Art Insekt, und ist dann aus der Hütte rausgegangen und hat das schwarze Vieh raus in die Landschaft geschickt. Es war so eine Sandlandschaft, und das Vieh ist dann in einem Erdloch verschwunden.

Dann wurde noch mehr getrommelt, und an einem bestimmten Punkt wurde die Tür zugemacht. Am Anfang, als die draußen getrommelt haben, war die Tür noch offen gewesen. Und immer, wenn sie schneller trommeln sollten, riß sie die Tür auf und sagte: „Weiter! Weiter!“ Und dann wußten die, daß sie wieder loslegen müssen.

Und dann waren wir quasi fertig, und ich sollte aus der Hütte rauskommen. Davor mußten die Männer aber in ihre Männerhütte gehen, damit sie mich nicht sehen, weil der Eingang ihrer Hütte in eine Richtung zeigte, wo sie nicht in unsere Richtung gucken konnten. Da brachten sie mich dann raus in die Sonne, und ich sagte ihr, daß ich mal muß. Sie führte mich dann in ein Stück Busch, wo ich hinpinkeln konnte, weil man das nicht mitten im Dorf macht. Da geht man raus.

Das Göttlich-Männliche

Aber ich war ja noch nicht fertig. Ich mußte ja noch in die Kammer des Göttlich-Männlichen gehen. Und ich dachte schon, da würde jetzt sowas Ähnliches kommen, so ein Krieger mit einem Speer oder ein muskelbepackter Bodybuilder oder so. Und so war es gar nicht! Da war so ein Typ in seinem Studierzimmer, der Pfeife rauchte. Das war alles. Und wir haben da auch nicht großartig was gemacht, nur rumgesessen. Nach der ganzen Action war das doch recht überraschend, so nach dem Motto: Wie, das war es jetzt? Erst saß er auf seinem Stuhl vor seinem Schreibtisch und ich auf meinem Stuhl, und dann sagte er: „Ich hab hier auch noch ein Sofa.“ Das war so ein kleines rotes Rokoko-Sofa. Und dann haben wir uns da nebeneinander draufgesetzt. Und ich wußte nicht, ob der Rauch jetzt irgendwas Halluzinatorisches enthielt, aber das war im Prinzip echt alles.

Das war jedenfalls die erste Herzmeditation. Ich war sehr erstaunt und erfreut, daß ich nach so langer Zeit endlich mal wieder was sehen konnte, und sogar in solchen Details! Jetzt muß ich mich noch auf den goldenen Thron in der Mitte setzen und das alles miteinander verbinden, und Celia sagt, wenn das passiert, dann werden unglaubliche schöpferische Kräfte frei. Da bin ich schon echt gespannt!

Meditation: Sanat Kumara und der Aufstieg der Erde

Zarahs Abenteuer gehen jetzt hier weiter, da mein Blog „Zarahs Abenteuer im Hier & Jetzt“ von Facebook weiterhin blockiert wird. Die inneren Abenteuer werden in letzter Zeit wieder recht interessant, nachdem es eine Zeit lang ziemlich ruhig gewesen war. Hier ist das erste … viel Spaß damit!

Vor einigen Wochen hatte ich mich zu einer geführten Online-Meditation angemeldet, auf der man Drachen begegnen sollte. Leider klappte das nicht so gut, da ich zwischendurch aus dem Internet flog und mir auch die Meditation selbst eher vorkam, als wäre ich in einem Disney-Film gelandet, in dem knuffige bunte Zeichentrick-Drachen durch die Lüfte sausen, was aber mit echten Drachen eher wenig  zu tun hatte.

So beschloß ich am nächsten Tag, es einfach noch mal selbst zu versuchen. Ich begab mich in meiner Vorstellung auf eine Bergspitze, da mir das als der geeignetste Ort erschien, um ein paar Drachen zu begegnen, und hielt nach ihnen Ausschau.

Die Lastesel und die Botschaft

Es kamen aber keine Drachen. Stattdessen sah ich eine lange Reihe von schwerbepackten Eseln langsam den Bergpfad hochlaufen. Jeder Esel hatte rechts und links je eine schwere Satteltasche, deshalb kamen sie nur äußerst langsam voran. Währenddessen stand ich oben auf dem Berg und sah von oben einen großen Vogel kommen mit einer altertümlich wirkenden Schriftrolle im Schnabel, die er mir hinhielt. Zuerst dachte ich, es sei ein Brief, doch als ich sie entrollte, war darauf nur eine Zeichnung von drei großen Fliegenpilzen mit lachenden Gesichtern, ein Bild wie aus einem Kinderbuch. Ich fragte, ob das bedeute, daß ich einen Fliegenpilz-Trip machen sollte, aber es hieß, nein, ich solle nur die Energie der Fliegenpilze in mich aufnehmen, es bedeute nicht, daß ich welche essen sollte. Das tat ich dann auch.

Sanat Kumara und der Aufstieg der Erde

Inzwischen waren die Esel auf der Bergspitze angekommen, und ich machte mich daran, sie von ihren Lasten zu befreien, damit sie ausruhen oder grasen konnten, je nachdem, wonach ihnen war. Nach einer Weile kamen von hinten drei Männer an, die ich zuerst für die Besitzer der Esel hielt. „Nein“, sagten sie, „wir kommen wegen dir.“ Dann sah ich auf einmal den mittleren wie eins von diesen buddhistischen Bildern: Er schwebte im Lotussitz in der Luft und leuchtete von innen heraus in goldenem Licht, und ich wußte in dem Moment irgendwie, daß das Sanat Kumara war. Die anderen sahen mehr wie normale Menschen aus und waren beide von asiatischem Typ. Der eine war scheinbar Djwhal Khul und der andere Konfuzius, aber ganz sicher war ich mir nicht. (Es soll auch noch einen asiatischen Meister namens Lantu geben.)

Leider kam es nicht zu einem Gespräch, da sie sofort anfingen, an meinem Schädel herumzuarbeiten, sodaß ich mich hinlegen mußte. Hinterher fand ich nur noch heraus, da0 es sich bei dem Berg um Machu Picchu handelte.

Claire Avaon: Wie Sanat Kumara zur Erde kam

Am nächsten Tag las ich in dem Buch Wesen und Wirken der weißen Bruderschaft von Claire Avalon die Geschichte, wie Sanat Kumara zur Erde gekommen war. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Vor etlichen Jahrmillionen waren angeblich die Menschen recht widerspenstig geworden und wollten sich nicht weiter entwickeln, sodaß man höheren Orts bereits darüber nachdachte, die Erde vollständig aufzulösen, weil der göttliche Plan nicht funktioniert hatte. Schließlich wurde jedoch beschlossen, jemanden hereinzubringen, der sich darum kümmern sollte, und das war Sanat Kumara, der auf der Venus ein vollendeter Meister war.

Bevor er jedoch überhaupt zur Erde kommen konnte, mußte er 30 Seelen von der Venus vorausschicken, die Shambhala für ihn bauen sollten. Zu der Zeit gab es auf der ganzen Erde nur zwölf Menschen, die als Eltern für diese Seelen überhaupt in Frage kamen, sodaß jedes Elternpaar fünf Venuskinder großziehen mußte. Die Seelen von der Venus inkarnierten sich über einen Zeitraum von ca. 1000 Jahren immer wieder und fanden sich auch immer wieder zusammen, um Shambhala zusammen zu erbauen. Schließlich war es dann geschafft, und Sanat Kumara konnte zur Erde kommen.

Er begann damit, überall nach Menschen zu suchen, die bereit waren, sich geistig weiterzuentwickeln, was scheinbar nicht so einfach war. Sobald eine Seele zu erkennen gab, daß sie interessiert wäre, sich weiterzuentwickeln, wurden diese in Shambhala geschult. Diese Schulungen nachts während des Schlafes statt, was die Menschen dann tagsüber wieder vergessen hatten.

Irgendwann, nach sehr langer Zeit, fand Sanat Kumara, daß er das nicht mehr alleine machen wollte, da es doch recht beschwerlich war, und er beschloß, Leute auszubilden, die ihn unterstützen konnten. Das war der Beginn der Weißen Bruderschaft und der Aufgestiegenen MeisterInnen. Seine Absicht war, genügend Leute auszubilden, die die Aufgabe für ihn übernehmen konnten, damit er wieder zurück auf die Venus gehen konnte. So geschah es dann auch. Als er genügend Leute ausgebildet hatte, die auf der Erde für ihn weitermachen konnten, ging er zurück zur Venus, bat sich aber aus, daß er auf der Erde weiterhin nominell Regent bleiben würde, bis der Aufstieg vollständig abgeschlossen sei, auch wenn er nicht mehr wirklich anwesend war.

Deutungsversuche und Synchronizitäten

Mein Gefühl ist, daß bei dieser Geschichte ziemlich viel ausgelassen wird, aber ich kann es nur so zusammenfassen, wie es im Buch steht. Auf jeden Fall schien mir dann die lange Reihe der schwerbepackten Esel ein Symbol dafür zu sein, wie mühselig der kollektive Aufstieg war (da es ja viele Esel waren). Was ich noch nicht ganz ergründet habe, ist, warum diese Meister sagten, sie kämen wegen mir. Es scheint aber doch so zu sein, daß Sanat Kumara die Botschaft bringen wollte, daß der Aufstieg jetzt wirklich geschafft ist (die Esel hatten ja die Bergspitze erreicht).

Kurze Zeit nach dieser Meditation fing ich an, auf Facebook überall Fliegenpilze zu sehen. Alle möglichen Leute, die ich kannte, posteten Fotos von Fliegenpilzen, die sie bei ihren Spaziergängen gemacht hatten. Eine Freundin machte mich auf einem Video aufmerksam, in dem der Fliegenpilz als Symbol für die Freude und Unschuld der Kindheit beschrieben wurde, zu der wir zurückkehren sollten. Das schien mir ganz gut zu passen, da es ja wirklich wie ein Bild aus einem Kinderbuch ausgesehen hatte und die Gesichter der Fliegenpilze auch breit grinsten. Interessant war aber, dass es gerade in diesem Herbst besonders viele Fliegenpilze zu geben schien. Vielleicht ist es ja ein Zeichen dafür, daß die Menschheit als Kollektiv jetzt mehr zur magischen Seite der Realität erwacht …

Bild: Zahara Celestial