Meditation: Sanat Kumara und der Aufstieg der Erde

Zarahs Abenteuer gehen jetzt hier weiter, da mein Blog „Zarahs Abenteuer im Hier & Jetzt“ von Facebook weiterhin blockiert wird. Die inneren Abenteuer werden in letzter Zeit wieder recht interessant, nachdem es eine Zeit lang ziemlich ruhig gewesen war. Hier ist das erste … viel Spaß damit!

Vor einigen Wochen hatte ich mich zu einer geführten Online-Meditation angemeldet, auf der man Drachen begegnen sollte. Leider klappte das nicht so gut, da ich zwischendurch aus dem Internet flog und mir auch die Meditation selbst eher vorkam, als wäre ich in einem Disney-Film gelandet, in dem knuffige bunte Zeichentrick-Drachen durch die Lüfte sausen, was aber mit echten Drachen eher wenig  zu tun hatte.

So beschloß ich am nächsten Tag, es einfach noch mal selbst zu versuchen. Ich begab mich in meiner Vorstellung auf eine Bergspitze, da mir das als der geeignetste Ort erschien, um ein paar Drachen zu begegnen, und hielt nach ihnen Ausschau.

Die Lastesel und die Botschaft

Es kamen aber keine Drachen. Stattdessen sah ich eine lange Reihe von schwerbepackten Eseln langsam den Bergpfad hochlaufen. Jeder Esel hatte rechts und links je eine schwere Satteltasche, deshalb kamen sie nur äußerst langsam voran. Währenddessen stand ich oben auf dem Berg und sah von oben einen großen Vogel kommen mit einer altertümlich wirkenden Schriftrolle im Schnabel, die er mir hinhielt. Zuerst dachte ich, es sei ein Brief, doch als ich sie entrollte, war darauf nur eine Zeichnung von drei großen Fliegenpilzen mit lachenden Gesichtern, ein Bild wie aus einem Kinderbuch. Ich fragte, ob das bedeute, daß ich einen Fliegenpilz-Trip machen sollte, aber es hieß, nein, ich solle nur die Energie der Fliegenpilze in mich aufnehmen, es bedeute nicht, daß ich welche essen sollte. Das tat ich dann auch.

Sanat Kumara und der Aufstieg der Erde

Inzwischen waren die Esel auf der Bergspitze angekommen, und ich machte mich daran, sie von ihren Lasten zu befreien, damit sie ausruhen oder grasen konnten, je nachdem, wonach ihnen war. Nach einer Weile kamen von hinten drei Männer an, die ich zuerst für die Besitzer der Esel hielt. „Nein“, sagten sie, „wir kommen wegen dir.“ Dann sah ich auf einmal den mittleren wie eins von diesen buddhistischen Bildern: Er schwebte im Lotussitz in der Luft und leuchtete von innen heraus in goldenem Licht, und ich wußte in dem Moment irgendwie, daß das Sanat Kumara war. Die anderen sahen mehr wie normale Menschen aus und waren beide von asiatischem Typ. Der eine war scheinbar Djwhal Khul und der andere Konfuzius, aber ganz sicher war ich mir nicht. (Es soll auch noch einen asiatischen Meister namens Lantu geben.)

Leider kam es nicht zu einem Gespräch, da sie sofort anfingen, an meinem Schädel herumzuarbeiten, sodaß ich mich hinlegen mußte. Hinterher fand ich nur noch heraus, da0 es sich bei dem Berg um Machu Picchu handelte.

Claire Avaon: Wie Sanat Kumara zur Erde kam

Am nächsten Tag las ich in dem Buch Wesen und Wirken der weißen Bruderschaft von Claire Avalon die Geschichte, wie Sanat Kumara zur Erde gekommen war. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Vor etlichen Jahrmillionen waren angeblich die Menschen recht widerspenstig geworden und wollten sich nicht weiter entwickeln, sodaß man höheren Orts bereits darüber nachdachte, die Erde vollständig aufzulösen, weil der göttliche Plan nicht funktioniert hatte. Schließlich wurde jedoch beschlossen, jemanden hereinzubringen, der sich darum kümmern sollte, und das war Sanat Kumara, der auf der Venus ein vollendeter Meister war.

Bevor er jedoch überhaupt zur Erde kommen konnte, mußte er 30 Seelen von der Venus vorausschicken, die Shambhala für ihn bauen sollten. Zu der Zeit gab es auf der ganzen Erde nur zwölf Menschen, die als Eltern für diese Seelen überhaupt in Frage kamen, sodaß jedes Elternpaar fünf Venuskinder großziehen mußte. Die Seelen von der Venus inkarnierten sich über einen Zeitraum von ca. 1000 Jahren immer wieder und fanden sich auch immer wieder zusammen, um Shambhala zusammen zu erbauen. Schließlich war es dann geschafft, und Sanat Kumara konnte zur Erde kommen.

Er begann damit, überall nach Menschen zu suchen, die bereit waren, sich geistig weiterzuentwickeln, was scheinbar nicht so einfach war. Sobald eine Seele zu erkennen gab, daß sie interessiert wäre, sich weiterzuentwickeln, wurden diese in Shambhala geschult. Diese Schulungen nachts während des Schlafes statt, was die Menschen dann tagsüber wieder vergessen hatten.

Irgendwann, nach sehr langer Zeit, fand Sanat Kumara, daß er das nicht mehr alleine machen wollte, da es doch recht beschwerlich war, und er beschloß, Leute auszubilden, die ihn unterstützen konnten. Das war der Beginn der Weißen Bruderschaft und der Aufgestiegenen MeisterInnen. Seine Absicht war, genügend Leute auszubilden, die die Aufgabe für ihn übernehmen konnten, damit er wieder zurück auf die Venus gehen konnte. So geschah es dann auch. Als er genügend Leute ausgebildet hatte, die auf der Erde für ihn weitermachen konnten, ging er zurück zur Venus, bat sich aber aus, daß er auf der Erde weiterhin nominell Regent bleiben würde, bis der Aufstieg vollständig abgeschlossen sei, auch wenn er nicht mehr wirklich anwesend war.

Deutungsversuche und Synchronizitäten

Mein Gefühl ist, daß bei dieser Geschichte ziemlich viel ausgelassen wird, aber ich kann es nur so zusammenfassen, wie es im Buch steht. Auf jeden Fall schien mir dann die lange Reihe der schwerbepackten Esel ein Symbol dafür zu sein, wie mühselig der kollektive Aufstieg war (da es ja viele Esel waren). Was ich noch nicht ganz ergründet habe, ist, warum diese Meister sagten, sie kämen wegen mir. Es scheint aber doch so zu sein, daß Sanat Kumara die Botschaft bringen wollte, daß der Aufstieg jetzt wirklich geschafft ist (die Esel hatten ja die Bergspitze erreicht).

Kurze Zeit nach dieser Meditation fing ich an, auf Facebook überall Fliegenpilze zu sehen. Alle möglichen Leute, die ich kannte, posteten Fotos von Fliegenpilzen, die sie bei ihren Spaziergängen gemacht hatten. Eine Freundin machte mich auf einem Video aufmerksam, in dem der Fliegenpilz als Symbol für die Freude und Unschuld der Kindheit beschrieben wurde, zu der wir zurückkehren sollten. Das schien mir ganz gut zu passen, da es ja wirklich wie ein Bild aus einem Kinderbuch ausgesehen hatte und die Gesichter der Fliegenpilze auch breit grinsten. Interessant war aber, dass es gerade in diesem Herbst besonders viele Fliegenpilze zu geben schien. Vielleicht ist es ja ein Zeichen dafür, daß die Menschheit als Kollektiv jetzt mehr zur magischen Seite der Realität erwacht …

Bild: Zahara Celestial